Warum?
Mittwoch, den 16. April 2008Seit fünf Jahren drehe ich mit dem Rad meine Runden im Ohlsdorfer Friedhof, übrigens einer der schönsten die ich bisher gesehen habe und dabei erinnert das Ganze mehr an einen Park als an einen Friedhof, aber nun das:
Ich würde das ja verstehen, wenn dort auch keine Autos und Busse zugelassen wären, aber unter dem Aspekt, dass an einem Sonntag mehr Autos als Japaner zu Fuß in Tokio unterwegs sind (Achtung! leichte Übertreibung, aber es ist wirklich viel los) finde ich es dreist, gerade die auszusperren, die am wenigsten Lärm und Dreck machen.
Unter der Woche kann man dort nämlich in Ruhe seine Runden drehen und die Tatsache, dass es sich um einen Friedhof handelt, macht die ganze Strecke noch viel entspannender. Entspannung ist auch das, was ich von einem Friedhof erwarte. Als Besucher würde ich mich eher an den Autofahrern stören, vor allem an denen, die den Friedhof als Abkürzung verwenden…
PS: Man darf sich das jetzt aber nicht wie beim Radrennen vorstellen, wo Dutzende Rennradfahrer die Straße beherrschen, ich bin dort immer alleine unterwegs und habe bisher auch noch nie mehr als zwei Rennräder gleichzeitig gesehen.