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Warum gibt es keine fahrradfreundlichen Supermärkte?

Montag, den 11. Mai 2009

Überall trällert es uns entgegen wie “bio”, wie “grün”, wie “ressourcenschonend” und wie “energiesparend” alles sein und wir auch sein sollen, aber wenn man mal mit dem Rad den Supermarkt betritt erntet man böse Blicke von den Verkäufern – zwar ist mir das bisher selten passiert, aber in zwei Läden musste ich mir bisher folgendes anhören:

REWE (Getränkemarkt)

Ein Kunde wurde von einem Fahrrad angefahren! Eigentlich müsste es heißen angeschoben, den derjenige ist natürlich nicht im Supermarkt gefahren, sondern hat sein Rad geschoben.

Walmart (Getränkemarkt)

Es widerspricht unseren Hygienebestimmungen ein Fahrrad mit in den Supermarkt zu nehmen.

Und soetwas muss ich mir ausgerechnet in den ständig versifften Getränkemärkten anhören? Egal, das sind also zwei Argumente die ich hiermit widerlegen möchte und zwar mit der Tatsache, dass in beiden Märkten auch Einkaufswägen zugelassen sind!

Punkt 1: Hygiene

Wie oft werden die Wägen gereinigt? Ich reinige mein Rad meist nach jeder langen Tour und somit fast wöchentlich. Auf jeden Fall fahren die Einkaufswägen auf dem selben Boden wie mein Rad oder schweben die etwa?

Punkt 2: Anfahren

Einkaufswägen sind zwar nicht ganz so lang und stehen etwas stabiler, aber ich kann damit genauso andere Kunden anfahren und vom Platzverbrauch schenken sich beide nichts, meist kommt man an einem viel schmäleren Fahrrad auch viel leichter vorbei.

Mein Aufruf an die Supermärkte:

Erlaubt Fahrräder!
(bzw. bringt deutliche Verbotsschilder an, verbieten ist ja momentan eh so in!)
Werdet “noch” grüner!
Radfahren ist gesund!

PS: Natürlich kauf ich in solchen Märkten dann nicht mehr ein! Positives Beispiel für mich bisher war Kaufland, dort sagte man bisher nie etwas und ich war schon oft mit dem Bike dort.

Könnte kotzen…

Montag, den 20. April 2009

Letztes Jahr lief das wunderbar, mit den Portiere am Gelände der Uni in Stellingen. Wenn ich mein Rad übers Gelände schiebe und in mein Zimmer stelle, darf ich es mitnehmen. Dieses Jahr gibt es diese Ausnahme nicht mehr, weil das könnten dann ja 1000 Andere auch machen wollen! Wohlgemerkt, auf dem Campus wo am wenigsten los ist…

Einzige Möglichkeit ist also der Radabstellplatz welcher eben nicht ständig bewacht wird und wo man sich den Lack seines Rades an den Halterungen zerkratzt oder ich nehme meine Fahrradgurke statt dem Cannondale.

Fazit: Der Campus Stellingen der Uni HH ist Radfahrer unfreundlich!