Motive der Amokläufer
Sonntag, den 22. März 2009Amokläufer von Emsdetten
Als wahrscheinliches Motiv nannte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer “allgemeine Frustration und Sinnleere”.
Während seiner Schulzeit hatte er soziale Probleme mit Mitschülern und musste zwei Klassen wiederholen. Aus seinen Tagebuchaufzeichnungen, polizeilichen Ermittlungen und den Aussagen seiner Mitschüler geht hervor, dass er jahrelang ein Opfer von Mobbing in der Schule gewesen war, was allgemein als Hauptursache für seinen Amoklauf gesehen wird.
Wikipedia, siehe weitere Quellen.
Amokläufer von Erfurt
Ein vordergründiges Motiv liegt freilich nahe: “Steini” war von der Schule verwiesen worden, nachdem er vergangenes Jahr bereits wegen schlechter Noten nicht zur Abiturprüfung zugelassen worden. Doch der Rausschmiss von der Schule hatte dieses Jahr nicht nur mit Roberts schwachen Leistungen zu tun. Nach Angaben der Polizei fälschte er mehrmals ärztliche Atteste und flog deshalb.
Für Robert Steinhäuser war damit vieles, was er sich erträumt hatte, vorbei. An ein Studium war nicht mehr zu denken, und wegen der jetzt für viele unverständlichen Bestimmungen in Thüringen hätte er nach dem abgebrochnen Abitur und dem Rauschmiss noch nicht einmal eine mittlere Reife gehabt.[...]
Spiegel, siehe auch Wikipedia.
Amokläufer von Winnenden
Nach Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft war der 17-Jährige im Zeitraum vom April 2008 bis September 2008 im psychiatrischen und neurologischen Krankenhaus Weissenhof in Weinsberg vorstellig. Die Eltern ließen über ihren Anwalt im Nachrichtenmagazin Focus dementieren, dass dies eine psychotherapeutische Behandlung gewesen sei.
Polizei-Waiblingen, siehe auch Wikipedia.
Seit Jahren kommen seitens der Politik nun immer die gleichen Argumente:
- Killerspiele, Gewaltfilme verbieten
- Strengerer Jugendschutz
- Waffenrecht verschäfen
Das die Täter schlichtweg frustriert und verzweifelt waren und offenbar keinen Ausweg mehr sahen, wird in keiner Silbe erwähnt. Was war wohl nun die Ursache, ein verlorenes Counter-Strike-Match oder doch die schlechten Erfahrungen im alltäglichen Leben?