Kein Datenschutz in World of Warcraft
Wer den virtuellen Namen eines Spielers in World of Warcraft kennt, kann seit neustem Big Brother spielen und die Aktivitäten des Charakters im neuen Arsenal verfolgen und sogar per RSS-Feed abonnieren! Dadurch ist es nun Jedermann möglich Daten über andere zu sammeln. Schön für die, die nichts zu verbergen haben – ein Alptraum für alle Datenschützer.
Im offiziellen Forum wird zwar heftig und auch kontrovers diskutiert, Blizzard kann oder will sich dazu aber nicht äußern.
Eine Möglichkeit das Protokoll zu deaktivieren gibt es nicht und nun wird empfohlen, den Namen seines Charakters nicht leichtfertig zu verraten. Doch für viele kommt dies wohl zu spät, spielen etliche doch seit Jahren an ein- und demselben Charakter. Außerdem gibt es noch andere Möglichkeiten, vor welchen man sich nicht schützen kann, ein Beispiel sei die simple WHOIS-Abfrage auf den Domainnamen einer Gildenhomepage die einem dann meist den Gildenmeister am Tablett serviert.
Golem hat das Thema bereits aufgegriffen, ich hoffe es folgen noch mehr! Ich habe mich das Projekt DOS gewandt.
Am 23. Januar 2010 um 17:37 Uhr
[...] gibt jedoch Spieler, die sich ein wenig übergangen fühlen, das Blizzard Daten aus dem Spiel in das Internet publiziert. [...]
Am 10. Februar 2010 um 15:50 Uhr
Ich finde auch dass es die Einstellungsmöglichkeit geben sollte die Funktion auszustellen. Ich finde es eine Frechheit das Blizzard seine Spieler so hintergeht. Mir Persönlich ist es ja egal da ich nichts zu verbergen habe dennoch finde ich ist es eine Verletzung meiner rechte. Was auch eine Möglichkeit wäre das man eine Persönliche Freundesliste erstellen kann von die Leuten die die Aktivität sehen können oder dürfen.